Wir bilden für nachhaltige Entwicklung!

Unsere Zukunft

Nachhaltige Entwicklung

ist der Schlüssel für Lebensqualität in der Zukunft der menschlichen Zivilisation.

Ursprünglich aus der Forstwirtschaft stammend hat sich der Begriff der Nachhaltigkeit (engl. "sustainability") inzwischen als umfassendes Synonym für den bewussten und schonenden Umgang mit Ressourcen aller Art durchgesetzt.

Eine gewaltige Ressource

Die Ressource, für die wir uns stark machen, ist das gewaltige (und vielfach falsch oder nicht genutzte) Potenzial von Fähigkeiten und Ambitionen junger Menschen. Dabei spezialisieren wir uns überwiegend auf den Bereich zwischen Schule und Beruf.

Persönliche und gesellschaftliche Folgen beruflichen Fehlplanungen

Viel zu oft führen Fehlentscheidungen in diesem Brückenbereich zu "verkorksten" Biografien. Das ist für die Betroffenen tragisch, weil Korrekturen in späteren Lebensjahren oft mit  erheblichem Mehraufwand verbunden sind. Aber auch die Folgen für Gesellhschaft und Wirtschaft sind immens. Erhebungen hierzu liegen (noch) nicht vor. Aber es darf davon ausgegangen werden, dass die Folgekosten misslungener beruflicher Biografien allein in Deutschland Milliarden kosten.

Nachhaltigkeitsprojekt "O16 Weißes Ross"Arbeit an der Säge

An dieser Stelle setzt das "O16" als Projekt des Vereins pasapa Mensch und Beruf e.V. an.
Der erhebliche Leerstand von oft denkmalgeschützen Immobilien in der Region des Ostharzes führte zu der Standortentscheidung.
In dem Erwerb, der Sanierung, der Verwertung und Verwaltung denkmalgeschützter Immobilien unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit liegt ein riesiges Potenzial an Lehr- und Lernfeldern (nicht nur) für junge Menschen.

Zum Beispiel in den Bereichen:

  • Projektentwicklung
  • Immobilienmanagement
  • DenkmalschutzLackierarbeit
  • diverse Baugewerke
  • Verwaltung
  • Marketing
  • IT und Webdesign
  • Eventmanegement
  • Tourismus
  • Gastgewerbe

u.a.

Die Zukunftsbaustelle

Im Bereich der Sanierung versuchen wir so, alle bei der Entkernung anfallenden Materialien so weit irgend möglich weiterzuverwerten. Altes Bauholz wird als Brennstoff verwertet oder zu Kompostkästen verarbeitet, Unmengen von Lehmputz oder Lehmbausteine werden gesammelt und erneut Entkernungzu Lehmbausteinen und Putz weiterverarbeitet.

Die Arbeiten auf der Baustelle beanspruchen einen wesentlichen zeitlichen Anteil für die jugendlichen Teilnehmer*nnen.
Darüber hinaus sind die täglichen Seminar- und Gruppenzeiten von Bedeutung: Morgens 45 Minuten und bei Arbeitsende nochmals 30 Minuten. jeden Mittwoch findet zusätzlich ein 2-stündiges Praxisseminar statt. Dazu kommen arbeitstäglich 90 Minuten für Frühstücks- und Mittagspause mit gemeinsam selbst zubereiteten Mahlzeiten, wo immer möglich aus "geretteten" Lebensmitteln über eine Foodsharing-Kooperation mit einem nahegelegenen Supermarkt. Teilweise intensive Individualgespräche und Coaching-Einheiten vervollständigen das Angebot.
Die Inhalte der Seminareinheiten reichen von der Beschäftigung mit Denkmalobjekten bis zu weltpolitischen Themen wie z.B. den Auswirkungen unserer Ernährungsgewohnheiten auf die Hungerkatastrophen unserer Zeit.

Neben der praktischen Tätigkeit wird Teamarbeit erlernt und reflektiert. Es wird tagtäglich erlebbar, dass jede unserer Handlungen Wirkungen und Konsequenzen zeigt, ob beim Bauen, Kochen oder Putzen. Und nicht zuletzt wird der gesamte Arbeitsprozess jede*s*r Teilnehmer*in über handschriftliche Arbeitstagebücher und  interne webgestützte Blogs dokumentiert.